Vorschau: 6. Spieltag 2017 – F.C. Hansa Rostock – Preußen Münster

Der FC Hansa Rostock empfängt Preußen Münster im heimischen Ostseestadion. Laut Trainer Pavel Dotchev ist dies das zweite Richtungseisende Spiel zu Saisonbeginn. Es entscheidet sich ob Hansa oben bleibt oder im Mittelfeld der Liga verschwindet.

Gegner

Das Team unter Benno Möhlmann hat seinen Platz in der dritten Liga diese Saison noch nicht gefunden. Zwei Siegen gegen Meppen und Würzburg, folgten zuletzt zwei Niederlagen gegen Bremen II und Magdeburg.

Die Preußen haben sich vornehmlich mit jungen Spielern eingedeckt. Wie bei Hansa steht ein Leih-Spieler zwischen den Pfosten, der 20-Jährige Herthaner Nils Körber. Dieser musste erst drei mal hinter sich greifen, was auch auf eine recht stabile Defensive deutet.

Allerdings läuft es noch nicht rund in der Offensive. Erst fünf Tore konnten erzielt werden. Beide Niederlagen zuletzt wurden zu Null gespielt. Aus teilweise klaren Chancen konnte Münster kaum Kapital schlagen. Bisher war Rostock aber ein dankbarer Gegner. In zehn Spielen hat der FC Hansa bisher 5-mal verloren und nur drei Spiele gewinnen können.

Ausfälle

Amaury Bischoff ist nach wie vor gesperrt, Christopher Quiring noch verletzt.

Alle anderen Spieler konnten wieder ins Training einsteigen. Auch wenn einige der zuletzt Verletzten noch ein spezielles Aufbautraining absolvieren.

Taktik & Ausblick

Preußen mit seinem 4-2-3-1 schafft zwar eine recht solide Abwehrarbeit aber kaum gefährliche Vorstöße in den gegnerischen Strafraum. Das hat auch Trainer Benno Möhlmann erkannt und fordert seine Mannschaft auf geradliniger auf das Tor zu spielen.

Hansa muss weiterhin über die Außen kommen um das Übergewicht der zentralen Mittelfelddefensive Münsters umgehen zu können. Gerade Neuzugang Hilßner konnte hier schon einiges zeigen. Auch die Flanken von Wannenwetsch werden von Spiel zu Spiel gefährlicher.

Sollte es dem Hansasturm glücken endlich weitere Tore aus dem Spiel heraus zu erzielen, ist der erste Heimsieg drin. Doch gerade hier kann sich die Mannschaft noch nicht auf dem Erfolg in Würzburg ausruhen. In Überzahl gegen 10 Kickers ist einfach mehr Raum für die einrückenden Stürmer. Es dauerte ja auch bis in die Schlussphase um zwingende Torchancen zu kreieren.

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