Vorschau: 7. Spieltag 2017 – 1. FC Magdeburg – F.C. Hansa Rostock

Beste Heimmannschaft gegen bestes Auswärtsteam heißt es am Sonnabend wenn der F.C. Hansa Rostock in Magdeburg spielt. Das Spiel selbst gibt es (natürlich) Live im TV.

Gegner

Die Magdeburger können auf einen erholten Kader zurückgreifen. Zwar mussten auch sie im Landespokal ran, griffen aber vorwiegend auf Ersatz- und Nachwuchsspieler zurück (8:0 bei Landesligist Schwarz-Gelb Bernburg). Davor gewannen sie zu hause insgesamt vier Spiele – alle drei Drittliga Partien sowie im Pokal gegen Bundesligisten Augsburg.

Die Magdeburger beginnen diese Saison ihre Spiele meist mit einem drückenden Offensivspiel. Sie setzen damit den Gegner unter Druck und kreieren frühe Chancen. Oft gelingt es ihnen damit die gegnerische Grundordnung zu stören und das eigene Spiel aufzuzwingen.

Als Aufstellung wird vornehmlich ein 3-5-2 eingesetzt, wobei zwei defensive Mittelfeldspieler vor der Abwehr stehen. Auch ein 3-4-3-1 kam im vorletzten Spiel zum Einsatz.

Der Einsatz einer Dreierkette, scheint die Abwehr aber überwindbar zu machen. Es fielen bereits sieben Gegentore. Besonders viele Tore kassieren die Magdeburger nach Standards. Gut für Hansa kann der Ausfall von Innenverteidiger Felix Schiller sein, dieser kann wegen einer Hüftprellung nicht spielen.

Die Überzahl im offensiven Mittelfeld und dem Sturm zahlte sich dafür bereits mit 13 erzielten Toren aus.

Ein Wiedersehen kann es mit Dennis Erdmann geben. Dieser wurden in den vergangenen Spielen immer wieder eingewechselt. Durfte sich aber noch nicht als Stammspieler beweisen.

 

Ausfälle

Bischoff (Rotsperre)

Bouziane (muskuläre Probleme)

Grupe (muskuläre Probleme)

Quiring (Aufbautraining nach Sehnenabriss im Oberschenkel)

Ziemer (Kreuzbandriss und Knorpelschaden im linken Knie)

 

Taktik & Ausblick

Der Ausfall Bischoffs wiegt in diesem Spiel besonders schwer. Konnte er doch meist das Spiel gegen stark pressende Gegner mit gutem Passspiel beruhigen. Mit der eventuellen Rückkehr Willi Evseevs steht im Kader aber ein recht guter Ersatz bereit. Die gesamte Mannschaft hat diese Saison allerdings schon Ballkontrolle bewiesen.

Entscheidend könnte werden, wie Rostock mit der ersten Druckphase der Heimmannschaft umgehen kann. Im eigenen Stadion vor 21.000 Zuschauern werden die Magdeburger sicher wieder früh in Führung gehen wollen um dann Hansa aus der sicheren Abwehr zu locken.

Hansa selbst muss versuchen über die Außen und steile Pässe zwischen die Schnittstellen der Dreier-Abwehr durchzustoßen. Benyamina konnte seine Schnelligkeit bereits beweisen. Sollte es ihm zusätzlich gelingen sichere Torchancen zu verwerten kann das Spiel der Magdeburger in Frage gestellt werden.

Eine weitere Waffe sind die Freistöße mit der latenten Gefahr die ein Oliver Hüsing im gegnerischen Strafraum ausstrahlt. Ein schnelles Umschalten bei Ballgewinn vor dem eigenen Kasten kann eine weitere Waffe sein. Hansa stehen diese Saison auf vielen Positionen sehr schnelle Spieler zu Verfügung und auch das Passspiel wurde genauer.

Insgesamt ein sehr offenes Spiel. Die Vorzeichen lassen aber eine interessante Partie erwarten. Und auch wenn Mageburg als Favorit gilt, stehen Hansas Chancen mehr als gut.

Landespokal 2017/18 – Runde 3 – Bölkower SV – F.C. Hansa Rostock

In der dritten Runde des Landespokals MV muss der F.C. Hansa Rostock zum Bölkower SV. Gespielt wird am Wochenende 07./08. Oktober.

Der Landesligist führt derzeit die Tabelle der Landesliga West mit drei Siegen aus drei Spielen an. Das Torverhältnis von 17:3 liest sich besser als jenes von Hansa. Hier sollte der erhebliche Klassenunterschied aber keine Fragen offen lassen.

Dieses Spiel sollte eine gute Gelegenheit für das Trainerteam sein um die Offensivtalente an die Mannschaft zu führen. Gerade Chaka, der noch in der Vorbereitung zu Überzeugen wusste, war zuletzt noch nicht für die erste Mannschaft bereit. Auch ist es eine gute Gelegenheit das Zusammenspiel der Mannschaft zu stärken. Die Räume sollten gegen einen Landesligisten durchaus vorhanden sein.

Hansa vertraut weiter auf Offensive ohne Ziemer

Laut Pavel Dotchev kommt kein Ersatz für den verletzten Ziemer. Damit bauen die Verantwortlichen auf Benyamina, Väyrynen und die Unterstützung von Hilßner, Owusu und den anderen offensiven Mittelfeldspielern.

Bisher lief nicht viel zusammen. Der Finne konnte bisher nicht in der Mannschaft überzeugen. Benyamina traf oft das leere Tor nicht. Lediglich der Neuzugang Hilßner konnte neue offensive Akzente setzen.

Sturmtank bis Donnerstag?

Kommt noch Ersatz für Marcel Ziemer? Die Karriere des Stürmers dürfte bei Hansa beendet sein. Ob der 32-jährige noch einmal für Rostock auf dem Platz stehen wird, ist nach seinem Kreuzbandriss mit Knorpelschaden sehr unwahrscheinlich.

Nicht nur kommen Monate der Heilung, sondern auch monatelanges Aufbautraining. Das ist in seinem Stadium der Karriere fast unmöglich.

Damit fehlt im Sturmzentrum ein wichtiger Mann. Gerade weil Rostocks Offensive die letzte Zeit zu wünschen übrig ließ.

Nachbericht zum 6. Spieltag 2017 – F.C. Hansa Rostock – Preußen Münster

Ergebnis: 1-1

Der F.C. Hansa Rostock konnte auch im dritten Heimspiel nicht siegen. Dabei wurden wieder zahlreiche gute Chancen vergeben. Zusätzlich verletzte sich Marcel Ziemer schwer und wird mindestens für den Rest der Saison ausfallen.

Gewinner

Janis Blaswich – hielt einige Großchancen der Preußen

Marcel Hilßner – sorgte für Betrieb im Angriff

 

Testspiel: SV Pastow – Hansa Rostock

Eine Auswahl aus Nachwuchsspielern ergänzt um Profis tritt Mittwoch Abend beim SV Pastow an. Anstoß ist um 18:00 Uhr.

Spieler aus der U-21 und U-19 sollen unter Wettkampfbedingungen an den Profikader Hansa Rostocks herangeführt werden. Ergänzt wird die Mannschaft durch Profis, die als Ersatzspieler, wegen Sperren oder Verletzungen längere Zeit nicht im Kader standen.

Nachdem das letzte Testspiel gegen Malchow erst vor einer Woche stattfand, will man bei Hansa solche Spiele nun einmal im Monat durchführen. Gegner sollen dabei lokale Mannschaften aus Mecklenburg-Vorpommern sein.

Sicherlich eine gute Möglichkeit abseits vom normalen Training, die Abstimmung in der Mannschaft zu verbessern. Hauptsache die Verletzungsgefahr steigt nicht übermäßig.

Vorschau: 6. Spieltag 2017 – F.C. Hansa Rostock – Preußen Münster

Der FC Hansa Rostock empfängt Preußen Münster im heimischen Ostseestadion. Laut Trainer Pavel Dotchev ist dies das zweite Richtungseisende Spiel zu Saisonbeginn. Es entscheidet sich ob Hansa oben bleibt oder im Mittelfeld der Liga verschwindet.

Gegner

Das Team unter Benno Möhlmann hat seinen Platz in der dritten Liga diese Saison noch nicht gefunden. Zwei Siegen gegen Meppen und Würzburg, folgten zuletzt zwei Niederlagen gegen Bremen II und Magdeburg.

Die Preußen haben sich vornehmlich mit jungen Spielern eingedeckt. Wie bei Hansa steht ein Leih-Spieler zwischen den Pfosten, der 20-Jährige Herthaner Nils Körber. Dieser musste erst drei mal hinter sich greifen, was auch auf eine recht stabile Defensive deutet.

Allerdings läuft es noch nicht rund in der Offensive. Erst fünf Tore konnten erzielt werden. Beide Niederlagen zuletzt wurden zu Null gespielt. Aus teilweise klaren Chancen konnte Münster kaum Kapital schlagen. Bisher war Rostock aber ein dankbarer Gegner. In zehn Spielen hat der FC Hansa bisher 5-mal verloren und nur drei Spiele gewinnen können.

Ausfälle

Amaury Bischoff ist nach wie vor gesperrt, Christopher Quiring noch verletzt.

Alle anderen Spieler konnten wieder ins Training einsteigen. Auch wenn einige der zuletzt Verletzten noch ein spezielles Aufbautraining absolvieren.

Taktik & Ausblick

Preußen mit seinem 4-2-3-1 schafft zwar eine recht solide Abwehrarbeit aber kaum gefährliche Vorstöße in den gegnerischen Strafraum. Das hat auch Trainer Benno Möhlmann erkannt und fordert seine Mannschaft auf geradliniger auf das Tor zu spielen.

Hansa muss weiterhin über die Außen kommen um das Übergewicht der zentralen Mittelfelddefensive Münsters umgehen zu können. Gerade Neuzugang Hilßner konnte hier schon einiges zeigen. Auch die Flanken von Wannenwetsch werden von Spiel zu Spiel gefährlicher.

Sollte es dem Hansasturm glücken endlich weitere Tore aus dem Spiel heraus zu erzielen, ist der erste Heimsieg drin. Doch gerade hier kann sich die Mannschaft noch nicht auf dem Erfolg in Würzburg ausruhen. In Überzahl gegen 10 Kickers ist einfach mehr Raum für die einrückenden Stürmer. Es dauerte ja auch bis in die Schlussphase um zwingende Torchancen zu kreieren.

Nachbericht zum 5. Spieltag 2017 – Würzburger Kickers – F.C. Hansa Rostock

Ergebnis: 0 – 3

Gewinner bei Hansa:

  • Hüsing – Macht wieder ein wichtiges Standardtor
  • Benyamina – Konnte endlich mal seine 100%er verwerten
  • Hilßner – Brachte sich gut in die Konter ein

Ein Spiel wie eine Wiederholung des letzten Spiels im Ostseestadion. Der Gastgeber überlegen und macht das Spiel, kassiert aber in der Anfangsphase eine rote Karte. Aber dieses mal geht Hansa Rostock als Sieger vom Platz.

Würzburg hatte einige sehr gute Chancen, doch gelang es ihnen nicht in Führung zu gehen. Das besorgte dann Oliver Hüsing für Hansa nach einem Eckstoß. Er konnte unbedrängt den Ball wuchtig an den Innenpfosten setzen. Der gegnerische Torwart hatte dabei keine Chance.

Die Kickers haben gerade in den Anfangsminuten Hansa mit der Geschwindigkeit und dem Druck gegen den Ball überrascht. Die Rostocker Defensive zeigte einige Lücken. Die Gegner scheiterten aber am gut haltenden Janis Blaswich. Auch wenn dieser im weiteren Spielverlauf zwei unglückliche Bälle her gab. Diese konnte er jedoch im Gegenzug wiederum halten.

In der 27. Minute wurde dann Würzburgs Jopek vom Platz gestellt, nachdem er mit beiden Beinen gegen Benyamina einstieg. Auch danach drückte Würzburg weiter und konnte noch einige Konter in der ersten Halbzeit setzen.

Die zweite Halbzeit bringt die späte Entscheidung

Nach der Halbzeitpause scheiterten die Würzburger weiter gegen den gut parierenden Rostocker Keeper Janis Blaswich. In der 70. Minute hätte Marcel Ziemer seinen zweiten Saisontreffer markieren können, blieb aber am Würzburger Neumann hängen. Kurz darauf konnte er jedoch einen Konter über Hilßner einleiten. Dieser legte überlegt auf Benyamina ab und dieser musste nur noch den Ball ins Tor schieben.

Zunächst sah es aus als ob der Treffer in der 74. Minute die Würzburger aus der Bahn geworfen hätte. Doch in der 88. Minute konnten sie einen letzten Konter setzen. Der Ball knallte jedoch nur gegen den Pfosten.

Dann traf Hansa sogar noch zum 0:3 als Wannenwetsch den Ball nach innen gab und der für Ziemer eingewechselte Väyrynen den Ball an die Latte setzte. Den Abpraller konnte Benyamina aus vier Metern verwandeln.

Vorschau: 5. Spieltag 2017 – Würzburger Kickers – F.C. Hansa Rostock

Update 18.08.17: Mike Owusu, Bryan Henning und Harry Föll fallen eventuell grippegeschwächt aus. Ziemer mit Adduktorenproblemen.

Gerade Owusu wusste gegen Hertha BSC zu überzeugen, als er sowohl offensiv überzeugte als auch laufstark in der Defensive aushalf. Marcel Ziemer konnte diese Saison seine Torgefährlichkeit lediglich bei einem Eckkopfball zeigen und muss Sonntag vielleicht ebenso pausieren.

Dafür könnte unserer Neuzugang Marcel Hilßner wie gegen Berlin in der Startelf spielen. Dotchev lobt seine technischen Fertigkeiten, Schnelligkeit und Übersicht. Es fehlt natürlich noch am Zusammenspiel mit der Mannschaft. Aber auch das wird sich schnell geben.

Wir müssen an unsere Grenzen gehen um zu Punkten. Wir wollen oben dran bleiben. – Pavel Dotchev

Der Trainer schätzt Würzburg recht Stark ein. Sie seien individuell gut besetzt und gehören zu den besten Mannschaften der Liga.

Der schlechte Start macht sie noch gefährlicher. – Pavel Dotchev

Das Spiel könnte schon Richtungweisend sein, gerade mit der nächsten Partie gegen Münster zeigt sich dann ob wir oben in der Tabelle stehen oder im Niemandsland verschwinden.

Das fehlen von Amaury Bischoff will Pavel Dotchev mit Wannenwetsch oder einem wieder Fitten Bryan Henning kompensieren. Eventuell wird es kleinere Systemänderungen geben.

Entgegen der ersten Aussage der Polizei sind die Gästekassen am Spieltag geöffnet.

Update Ende…

Der fünfte Spieltag steht bevor und Hansa muss am Sonntag in Würzburg antreten. Der Anpfiff ist um 14:00 Uhr eine Live-Übertragung gibt es derzeit nicht. Der Ticketverkauf läuft noch.

Gegner

Die Kickers aus Würzburg erwischten diese Saison einen denkbar schlechten Start. Sie mussten ihr DFB-Pokalspiel gegen Werder Bremen auch noch wegen Lärmschutz im Offenbacher Stadion am Bieberer Berg austragen.

Als Absteiger aus der zweiten Liga wird die Mannschaft sicherlich höher eingeschätzt, doch musste man 16 Neuzugänge integrieren. Dies scheint nicht so gut geglückt zu sein wie bei Hansa. Auch Trainer Bernd Hollerbach dem der überraschende Aufstieg in die zweite Liga glückte, musste ersetzt werden.

Eigentlich ist man besonders auf die Abwehr stolz, doch fielen bereits sechs Gegentore in den ersten vier Spielen. Die letzten beiden Spiele gingen dazu noch verloren. Mit Maximilian Ahlschwede wird auch ein alter Bekannter auf der rechten Außenbahn auflaufen.

Insgesamt setzt man in diesem Kader auf erfahrene Drittligaspieler ergänzt mit älteren Zweitligaprofis.

Verletzte

Bei den Würzburgern fehlt lediglich Florian Kohl, der sich einen Kreuzbandriss in der Vorbereitung holte.

Der F.C. Hansa muss nach wie vor auf Christopher Quiring verzichten. Ob die gerade genesenen Eseev, Grupe und Rankovic schon Fit für den Kader sind, wird die restliche Trainingswoche zeigen.

Taktik & Ausblick

Würzburg spielt wie Rostock aus einer sicheren Defensive heraus. Wobei „sicher“ bisher nicht wirklich funktionierte. Die Kickers konnten noch kein Spiel zu Null beenden.

Beide Teams haben schwächen im Abschluss. Das lässt keinen Torreigen erwarten. Hansa hat jedoch mit seinen schnellen Mittelfeldspielern eventuell die Möglichkeiten gefährlich vor den Kasten zu kommen. Ein Tor kann das Spiel entscheiden.

Die Sperre von Bischoff ist für den Spielaufbau natürlich überhaupt nicht förderlich. Wannenwetsch lässt leider noch zu oft Passgenauigkeit vermissen. Aber wenn Mike Owusu seine starke Laufleistung aus den ersten 60 Minuten des Pokalspiels wiederholt, können wir durch das verlagern unserer Spielkräfte in allen Mannschaftsteilen Überzahlsituationen herausholen.