Nachbericht: 7. Spieltag 2017 – 1. FC Magdeburg – F.C. Hansa Rostock

Ergebnis: 2-0

Gewinner bei Hansa Rostock:

  • Evseev – kam in den letzten zehn Minuten, sorgte sofort für Gefahr

Nach dem Ausfall von Stürmer Marcel Ziemer stellt Hansa  um auf eine Spitze in einem 4-2-3-1 System. Magdeburg musste seine Taktik nicht ändern und startet in einem 3-5-2 wobei Erdmann und Rother in die Abwehr rutschen wenn Hansa in Ballbesitz ist. Für den verletzten Ziemer kommt Owusu in die Mannschaft und soll hinter der einzigen Spitze Benyamina für Betrieb sorgen.

Müssen selbstbewusst auftreten. Ansonsten bekommen wir irgendwann die Gegentore. Wird ein schweres Spiel nach der beeindruckenden Magdeburger Serie mit sechs Siegen. – Pavel Dotchev vor dem Spiel

Spielbericht

Magdeburg beginnt wie in den vorangegangen Spielen mit aggressivem Vorpressing und will eine frühe Führung erzwingen. Hansa kann in der Anfangsphase jedoch mit gutem Stellungsspiel dagegen halten. Die erste Chance vergibt dann der Ex-Rostocker Erdmann, der nach einem Stellungsfehler von Wannenwetsch  mit dem Ball in den Strafraum eindringen konnte.

In der zehnten Minute dann der erste Aufreger aus Rostocker Sicht: Benyamina läuft mit hoher Geschwindigkeit in den Strafraum und kommt nach einer Berührung mit dem Gegner zu Fall. Dem Schiedsrichter reicht dies allerdings nicht für einen Strafstoß. Kurze Zeit später lässt sich Owusu in einem Laufduell abdrängen und kann den Ball nicht mehr gezielt auf das Tor bringen.

Oliver Hüsing verursacht dann einen Freistoß fünf Meter rechts vor dem eigenen Stratfraum, dieser Pfiff wiederum war sehr kleinlich. Den folgenden Freistoß verlängert Fabian Holthaus mit dem Kopf zur bisher gefährlichsten Chance für die Magdeburger. Der Ball geht jedoch knapp über die Latte. Die Daraus entstehende Ecke konnte Janis Blaswich auf der Linie retten.

In der 20. Minute dann die wieder eine Großchance für Hansa. Der Ball kommt über die rechte Flanke von Henning auf Hilßner. Dieser spielt den Ball Quer vor den gegnerischen Fünfmeter-Raum. Doch der einlaufende Benyamina stolpert und trifft den Ball nicht richtig. Der bereits liegende Maggdeburger Torwart kann den Kullerball halten.

Bis kurz vor Ende der ersten Halbzeit sieht es noch recht gut aus für Hansa. Magdeburg erringt durch Pressing und Überzahl im Mittelfeld zwar die Bälle, aber die gut stehende Rostocker Abwehr hat bisher keine Schwierigkeiten. Dann jedoch lässt sich Hansa in einem Angriff überrumpeln. Der Ball wird kurz vor dem Magdeburger Strafraum verloren. Diese spielen den Ball schnell mit kurzen steilen Pässen nach vorn und Türpitz knallt den Ball aus vollem Lauf in den Kasten. Blaswich war chancenlos.

Die zweite Halbzeit will Rostock das Spiel zurückgewinnen. Mit gutem Passspiel können die Räume überbrückt werden. Dies klappt nun deutlich besser als in der ersten Halbzeit. Doch vorne fehlen oft die Abnehmer. Benyamina als einzige Spitze ist zu selten anspielbar im Strafraum. Die Hereingaben vorne sind dann auch oft überhastet und ungenau. So wird der Aufbau zunichte gemacht.

In der 65. Minute erfolgt dann die Umstellung bei Hansa auf zwei Spitzen. Die Magdeburger lassen Hansa in den letzten Minuten endlich etwas mehr Raum. Väyrynen kommt für Owusu und außerdem Rankovic für Nadeau.

Doch kurze Zeit später ist das Spiel entschieden. Alibaz foult auf der rechten Seite um einen Angriff des FCM zu unterbinden. Den folgenden Freistoß kann Blaswich noch klären. Der Ball segelt an die Strafraumgrenze wo ihn aber ein Magdeburger aus vollem Lauf nimmt und auf das Tor schießt. Blaswich wird die Sicht genommen durch zwei (im Abseits stehende) Magdeburger. Der Ball prallt auf und segelt ins Tor. Das Schiedsrichtergespann gibt den Treffer.

In der Folge verwaltet Magdeburg die Führung. Rostock probiert es zwar weiterhin aber nicht zwingend genug. Erst der in der 80. Minute eingewechselte Evseev kann wieder für Schwung sorgen.

Magdeburg machte aus einer Chance in der zweiten Halbzeit ein Tor. Hansa trifft nicht und verliert dadurch trotz recht guter Leistung. Hansa zeigte gerade im Mittelfeld schwächen da das Passspiel oft wegen des Drucks zu ungenau war. Hier fehlte eindeutig der gesperrte Bischoff.

Nachbericht zum 5. Spieltag 2017 – Würzburger Kickers – F.C. Hansa Rostock

Ergebnis: 0 – 3

Gewinner bei Hansa:

  • Hüsing – Macht wieder ein wichtiges Standardtor
  • Benyamina – Konnte endlich mal seine 100%er verwerten
  • Hilßner – Brachte sich gut in die Konter ein

Ein Spiel wie eine Wiederholung des letzten Spiels im Ostseestadion. Der Gastgeber überlegen und macht das Spiel, kassiert aber in der Anfangsphase eine rote Karte. Aber dieses mal geht Hansa Rostock als Sieger vom Platz.

Würzburg hatte einige sehr gute Chancen, doch gelang es ihnen nicht in Führung zu gehen. Das besorgte dann Oliver Hüsing für Hansa nach einem Eckstoß. Er konnte unbedrängt den Ball wuchtig an den Innenpfosten setzen. Der gegnerische Torwart hatte dabei keine Chance.

Die Kickers haben gerade in den Anfangsminuten Hansa mit der Geschwindigkeit und dem Druck gegen den Ball überrascht. Die Rostocker Defensive zeigte einige Lücken. Die Gegner scheiterten aber am gut haltenden Janis Blaswich. Auch wenn dieser im weiteren Spielverlauf zwei unglückliche Bälle her gab. Diese konnte er jedoch im Gegenzug wiederum halten.

In der 27. Minute wurde dann Würzburgs Jopek vom Platz gestellt, nachdem er mit beiden Beinen gegen Benyamina einstieg. Auch danach drückte Würzburg weiter und konnte noch einige Konter in der ersten Halbzeit setzen.

Die zweite Halbzeit bringt die späte Entscheidung

Nach der Halbzeitpause scheiterten die Würzburger weiter gegen den gut parierenden Rostocker Keeper Janis Blaswich. In der 70. Minute hätte Marcel Ziemer seinen zweiten Saisontreffer markieren können, blieb aber am Würzburger Neumann hängen. Kurz darauf konnte er jedoch einen Konter über Hilßner einleiten. Dieser legte überlegt auf Benyamina ab und dieser musste nur noch den Ball ins Tor schieben.

Zunächst sah es aus als ob der Treffer in der 74. Minute die Würzburger aus der Bahn geworfen hätte. Doch in der 88. Minute konnten sie einen letzten Konter setzen. Der Ball knallte jedoch nur gegen den Pfosten.

Dann traf Hansa sogar noch zum 0:3 als Wannenwetsch den Ball nach innen gab und der für Ziemer eingewechselte Väyrynen den Ball an die Latte setzte. Den Abpraller konnte Benyamina aus vier Metern verwandeln.

Hansa gewinnt das Testspiel gegen Malchow

Erst in der 90. Minute konnte Väyrynen nach einer Ecke abstauben und das Spiel für Rostock entscheiden (0-1).

Malchow hielt insgesamt gut gegen die Rostocker B-Elf. Es kamen vornehmlich die Ersatzspieler zum Zuge. Sowie wie vom Trainer angekündigt die beiden Neuzugänge sowie der Probespieler Kadiata (ab Halbzeit zwei).

Die Rostocker Offensive kam auch gegen den Oberligisten nicht ins Rollen. Gefährlich wurde es vor allem bei Standards. Auch der Siegtreffer viel letztlich nach einer Ecke.

Der Sturm bei Hansa macht derzeit wirklich keine Werbung für sich…

Nachbericht zum 4. Spieltag 2017 – F.C. Hansa Rostock – SV Meppen

Ergebnis: 1 – 2

Gewinner bei Hansa:

  • Ziemer – Belohnte seinen intensiven Einsatz mit einem Tor
  • Bouziane – wirbelte auf der rechten Seite
  • Owusu – stark in der Offensive und immer der erste beim Gegenpressing
  • Riedel – wieder eine starke Abwehrleistung

Hansa verliert knapp nach 65 Minuten in Unterzahl ohne den Spielmacher Amaury Bischoff.

Hansa lief mit einem 4:2:3:1 mit Benyamina in der Startelf auf. In den ersten Spielminuten ist Hansa drücken Überlegen. Nach sieben Minuten kann Mounir Bouziane, der diese mal auf der rechten, statt der Linken Seite spielte, den Ball aus spitzem Winkel hoch auf das Tor bringen. Der gegnerische Torwart kratzte das Leder aber noch gerade so von der Latte.

Kurz darauf gab es wieder eine gefährliche Bischoff – Hüsing Ecke. Der Abwehrspieler konnte den Ball auf das Tor köpfen, doch flog er knapp darüber hinweg. Danach gab es zwei weitere gute Chancen durch Bouziane und Wannenwetsch.

Dann geschah in der 25. Minute die wohl spielentscheidende Szene. Bischoff lief seinem Gegenspieler Granatowski mal wieder davon. Dieser versuchte sich mit einer Ringereinlage, hielt und zog am Rostocker Mittelfeldspieler. Amaury versuchte sich zu befreien und schlug in vollem Lauf nach hinten mit den Händen aus. Dabei traf er Granatowski im Gesicht und sah daraufhin glatt rot wegen Tätlichkeit. Der Meppener erhielt die Gelbe Karte für sein festhalten.

In den nächsten zehn Minuten gelang es Meppen trotz Überzahl noch nicht das Spiel an sich zu reißen, Hansa hatte weiterhin Chancen, auch wenn das Spiel nun immer zerfahrener wurde. Erst in der 39. Minute hatte der Ex-Rostocker Max Kremer die erste Chance, die allerdings von Riedel geblockt werden konnte. Hansa stand auch nach der roten Karte sicher in der Abwehr und machte die Räume eng. Leider konnte in den ersten 25 Minuten bis zur Karte die deutliche Überlegenheit noch nicht genutzt werden.

Gleich nach Wiederanpfiff gab es eine gute Chance nach einem Wannenwetsch Freistoß. Doch in der 51. Minute fiel dann das Tor für die Meppener. Nach einer Spielverlagerung von der linken auf die rechte Seite passt der Meppener von der Strafraumgrenze in den Strafraum. Hüsing stand dieses mal zwei Meter zu weit von seinem Gegenspieler und dieser konnte dann an Blaswich vorbei ins Tor köpfen.

In der 60. Minute nimmt Dotchev den abgekämpften Owusu vom Platz und bringt dafür Ziemer ins Spiel. Zunächst sieht es so aus als gönne sich Hansa eine Auszeit. Aber in der 67. Minute gibt es dann einen schnellen Pass auf Holthaus, dieser legt sich den Ball im gegnerischen Strafraum zu recht und zieht ab. Der Torwart klärt zur Ecke. Diese wird wiederum durch Holthaus geschossen. Ziemer springt am höchsten und lässt seinen Gegenspieler einfach stehen. Mit Wucht drückt er den Kopfball unter die Latte zum 1:1 Ausgleich. Die 12300 Zuschauer jubeln.

Es wirkt als hätte dieser Treffer bei Hansa die zweite Luft gebracht. Die Mannschaft spielt Pressing in Unterzahl. Dennoch sind die Räume nicht mehr so eng für Meppen auch wenn sie ihre Überzahl zunächst nicht ausspielen können.

In der 79. Minute kommt unser neuer, Selcuk Alibaz für den glücklosen Benyamina ins Spiel. Er belebt noch einmal das Offensivspiel, dass sich vor allem in der Meppener Hälfte abspielt. Meppen kann allerdings ab und zu kontern. In der 85. Minute blockt Holthaus in letzter Sekunde einen Ball im eigenen Strafraum. Im Gegenzug dazu hat Alibaz die nächste Großchance für Hansa. Nach einer Direktabnahme schießt er den Ball allerdings am Tor vorbei.

In der 88. Minute dann befreit sich Meppen und Granatowski kann seinem Gegenspieler enteilen. Er schießt dann relativ unbedrängt aus 20 Metern direkt ins rechte Eck. Blaswich kommt nicht mehr an den Ball und Meppen führt wieder im Ostseestadion.

Insgesamt war es ein gutes Spiel von Hansa. Auch in Unterzahl konnte der Ball in den eigenen Reihen gehalten werden. Pressing fand bis zum Schluss statt, allerdings forderte die Rote Karte dann ihren Tribut und Meppen konnte den K.O.-Schlag landen. Das Spiel machte aber nochmal eine spielerische Steigerung in der Mannschaft deutlich. Der Rest der Saison ist wohl positiv zu erwarten.

Nachbericht zum 3. Spieltag 2017 – Rot Weiß Erfurt – F.C. Hansa Rostock

Ergebnis: 0 – 1

Gewinner:

  • Hüsing – sicher in der Abwehr, gefährlich bei jedem Standard
  • Abwehr insgesamt – wieder eine sichere Bank
  • Bischoff – immer am Spielaufbau beteiligt, gute Freistöße und Ecken

Hansa siegt in Erfurt mit einer sicheren Spielleistung. Lediglich in der letzten Minute wurde Erfurt vor dem Rostocker Tor gefährlich.

Die ersten zwanzig Minuten waren vom gegenseitigen Abtasten geprägt. Marcel Ziemer bekam die Chance von Anfang an als einzige echte Spitze zu spielen und arbeitete sehr viel gegen den Ball. Er hatte auch die einzige Chance in der Anfangsphase nachdem der Erfurter Keeper einen Schuss von Wannenwetsch abprallen ließ. Ziemer konnte den Ball dann aber nicht im Tor unterbringen.

Nach 27 Minuten ging Hansa dann in Führung. Bischoff gab Hüsing ein Zeichen zum langen Pfosten zu gehen und schoss dann einen Freistoß aus etwa 20 Metern direkt auf seinen Kopf. Hüsing konnte den Ball mit einem Aufsetzer in der Torwartecke unterbringen. Auch danach strahlte Hüsing bei jeder Ecke und jedem Freistoß Gefahr im gegnerischen Strafraum aus.

Hansa stand in der ersten Halbzeit sicher in der defensive und machte die Räume für Erfurt eng. Diese kamen dadurch zu keiner nennenswerten Torchance. Hansa selbst versuchte sich in ruhigem Spielaufbau, der weitestgehend gelang. Es gab allerdings noch immer ein paar einfache Ballverluste. Erfurt konnte in den ersten 45 Minuten nur durch lange Pässe in die Nähe des Rostocker Tores kommen, war dort dann aber zu ungenau bzw. wurden die Erfurter von der Hansa-Abwehr abgedrängt.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit kommt Hansa deutlich besser ins Spiel. Das Team der Kogge versucht mit Kurzpassspiel den Ball in die gegnerische Hälfte zu bringen und vor allem in den eigenen Reihen zu halten. Ziemer arbeitet weiterhin viel und erarbeitet dadurch eine gefährliche Chance für Bouziane, der den Torwart aus spitzem Winkel anschießt (70. Minute).

Nach 75 Minuten versuchen die Erfurter weiterhin mit langen Bällen ihr Glück, doch am Strafraum ist Schluss. Blaswich musste bisher nicht eingreifen. In der 78. kann Hansa einen Konter setzen und Nadeau bedient  den vorher eingewechselten Benyamina, dieser setzt seinen Kopfball allerdings knapp am Tor vorbei.

Erst in der 92. Minute muss der Rostocker Torhüter das erste mal eingreifen um einen strammen Schuss der Erfurter von der Strafraumgrenze zu parieren. Bei der anschließenden Ecke kommt auch der Keeper der Erfurter nach vorn und sorgt für Chaos im Rostocker Strafraum. Erfurt gelingt aber auch bei der zweiten Ecke innerhalb einer Minute kein Tor und verliert danach den Ball. Der von einem Abwehrspieler bedrängte Bouziane kann zwar noch auf das leere Tor der Rot-Weißen schießen, trifft aber nur den Pfosten.

So endet das Spiel mit einem letztlich ungefährdeten Rostocker Sieg und dem dritten Spiel in Folge ohne Gegentor.

Zuschauer: 7269, davon 1500 Rostocker

Dotchev nach dem Spiel: „Es ist ein gelungener Saisonstart, aber wir haben zu viel verwaltet. Dadurch wurde es ein Kraft kostendes Spiel. Es ist mehr Ballbesitz und Kontrolle nötig, sonst bekommen wir ein Gegentor.“

Nachbericht zum 2. Spieltag 2017 F.C. Hansa Rostock – SG Sonnenhof Großaspach

Ergebnis: 0 – 0

Gewinner:

  • Wannenwetsch – nach Innen gerückt und auch dort ein starkes Spiel abgeliefert
  • Hüsing – Spieleröffnung topp!
  • Owusu – Starke übersicht und Abspiel im richtigen Moment
  • Abwehr – wieder ein Spiel zur Null und eine starke Leistung

Beide Teams waren sehr Defensiv ausgerichtet. Bei Rostocker Ballbesitz rutschten die beiden Außen der Großaspacher mit nach hinten, was dir Räume sehr verengte und zunächst nur Weitschüsse zuließ.

Insgesamt in der ersten Halbzeit war ein leichtes Übergewicht für Hansa zu erkennen, dies konnte aber nicht genutzt werden.

In der zweiten Halbzeit machte Hansa dann gleich von Beginn Druck. Owusu bewies Übersicht und steckte durch die Abwehr auf Benyamina durch. Dieser vergab alleinstehend vor dem Torwart die gute Gelegenheit und statt den Ball ins Tor zu lupfen, schoss er den Schlussmann des Gegners an.

In der 65. Minute hatte der gegnerische Torwart einen Aussetzer und warf den Ball direkt in die Füße Benyaminas. Dieser schoss direkt auf den durch den etwas aufgerückten Torhüter leeren Kasten, doch verfehlte das Tor.

Die Abwehr und geschlossene Mannschaftsleistung brachten einen Punkt, der schwache Sturm kostete uns allerdings 2 weitere. Richtig Positiv kann der Spielaufbau stimmen. Solch gute Ballstafetten und Spielübersicht gab es lange nicht mehr im Ostseestadion. Wenn Dotchev dann noch davon spricht, dass die gezeigte Spielübersicht ihn noch nicht zufrieden stellt, kann man sich noch auf das eine oder andre gute Spiel der Kogge freuen.

Nachbericht zum 1. Spieltag 2017 Sportfreunde – Hansa Rostock

Ergebnis: 0 – 2

Gewinner:

  • Wannenwetsch – schlägt schöne öffnende Flanken, leider manchmal etwas ungenau – auch in der Abwehrarbeit stark
  • Nadeau – stabiles Abwehrverhalten, deutliche Verbesserung zur letzten Saison
  • Blaswich – konnte trotz eines Abstoßpatzers im Tor überzeugen
  • Henning – nimmt sich ein Herz beim Fernschuss zum 0:2
  • Abwehr

Die Abwehr stand bis kurz vor Schluss relativ sicher. Bei einem Angriff wird Eevsev wurde im Strafraum umgestoßen und der Schiedsrichter entscheidet auf Strafstoß (17. Minute). Diesen verwandelte Benyamina sicher. Der Sturm war teilweise etwas ängstlich im Abschluss, gerade Bouziane hätte hier den Sack viel früher zu machen können nach einem schönen Pass von Wannenwetsch.

In der Schlussphase begann Lotte deutlich zu drücken und Hansa gelang zunächst kein vernünftiger Konter. In der 80. – 86. Minute gab es einige sehr starke Chancen für Lotte und Hansa gelang kaum der befreiende Schuss, doch dann schlug das Glück zu. Hansa erobert den Ball und setzt einen Konter den der herausrückende Torwart von Lotte zunächst noch stört, Henning bekommt dann den Ball an der Mittelline und macht mit einem Fernschuss auf den leeren Kasten das Tor (88. Minute).

Wermutstropfen während des Siegs von Hansa: Amaury Bischoff musste in der 67. Minute verletzt vom Platz.